Wann werden normale Sorgen zur generalisierten Angststörung?
Normale Sorgen werden nicht automatisch zu einer Angststörung. Eine fachliche Abklärung ist besonders sinnvoll, wenn Sorgen über längere Zeit an vielen Tagen auftreten, verschiedene Lebensbereiche betreffen, schwer kontrollierbar sind und Schlaf, Konzentration, Wohlbefinden oder Alltag deutlich beeinträchtigen.
Ständige Alarmbereitschaft kann entstehen, wenn Belastung, Unsicherheit und häufige Warn- oder Bedrohungssignale über längere Zeit auf zu wenig Erholung treffen. Sie ist nicht automatisch eine Angststörung. Wichtig sind Dauer, Ausmaß, Kontrollierbarkeit der Sorgen und die Beeinträchtigung im Alltag.