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LEADERSHIP | FRANK MAX

Leadership, die im echten Führungsalltag funktioniert

Führung wird selten deshalb schwierig, weil noch ein Modell fehlt. Schwierig wird sie dort, wo echte Menschen beteiligt sind: Menschen, die unterschiedlich viel Erfahrung mitbringen, anders auf Verantwortung reagieren, verschiedene Erwartungen haben und gelegentlich eine bemerkenswerte Kreativität darin entwickeln, genau das zu tun, womit niemand gerechnet hat.

 

Gute Führung braucht deshalb mehr als Methodenwissen. Sie braucht ein solides Handwerkszeug, ein gutes Verständnis für Menschen und die Fähigkeit, in einer konkreten Situation zu erkennen, was jetzt tatsächlich hilfreich ist.

Genau darum geht es in meiner Leadership-Welt: um verständliches, praxisnahes Führungswissen für Menschen, die Verantwortung übernehmen – und um persönliches Sparring, wenn der reale Führungsfall komplizierter wird als das Lehrbuch.

Führung kann man lernen.
Man sollte sie nur nicht auswendig lernen.

Wer neu in Führung kommt, bekommt mit der Beförderung häufig einen neuen Titel, neue Verantwortung und vielleicht einen etwas größeren Kalender. Das notwendige Führungswissen wird dagegen erstaunlich selten automatisch mitgeliefert.

Dabei ist vieles, was im Führungsalltag Sicherheit gibt, durchaus erlernbar: "Wie delegiere ich so, dass Verantwortung wirklich dort bleibt, wo sie hingehört? Wie gebe ich Feedback, ohne daraus eine kleine betriebliche Krisensitzung zu machen? Wie führe ich Mitarbeitergespräche, löse Konflikte, entwickle Menschen oder erkenne, wann ein Mitarbeiter mehr Orientierung und wann er vor allem mehr Freiraum braucht?" sind nur einige der Fragen, die eine wirksame und damit erfolgreiche Führungskraft beantworten (können) muss.

Methoden helfen dabei. Entscheidend ist aber, sie nicht mechanisch anzuwenden. Eine Frage zieht sich deshalb wie ein roter Faden durch meine Arbeit:

"Was braucht dieser Mensch gerade von mir, damit gute Führung in dieser Situation möglich wird?"

Damit beginnt für mich Leadership.

Zwei Wege – je nachdem, was Sie gerade brauchen

PE-Club: Führungskompetenz selbstständig weiterentwickeln

Der PE-Club ist für Führungskräfte gedacht, die ihr Handwerkszeug Schritt für Schritt ausbauen und konkrete Themen selbstständig bearbeiten möchten.

Statt eines großen Lehrgangs, den Sie brav von Lektion eins bis siebenunddreißig durcharbeiten müssen, wählen Sie das Führungsthema, das in Ihrem Alltag gerade relevant ist. Vielleicht geht es um Delegation. Vielleicht um Feedback, Mitarbeitergespräche, Teamwork, Konflikte oder Motivation.

Jedes Team-Mitglied des PE-Clubs verbindet verständlichen fachlichen Input mit konkreten Werkzeugen für die Umsetzung und realistischen Praxisfällen. Das Ziel besteht nicht darin, möglichst viel Führungswissen zu sammeln. Sie sollen nach der Lektüre wissen, was Sie in Ihrem eigenen Führungsalltag damit anfangen können.

Verstehen. Schmunzeln. Anwenden.

So entsteht mit der Zeit Ihre persönliche Leadership-Bibliothek – Thema für Thema und orientiert an den Herausforderungen, die Ihnen tatsächlich begegnen.

Leadership-Supervision:
Wenn der konkrete Fall komplizierter wird

Manche Führungssituationen lassen sich hervorragend mit einem guten Werkzeug lösen. Andere halten sich leider nicht an die Gebrauchsanweisung.

Vielleicht haben Sie ein schwieriges Gespräch gründlich vorbereitet und spüren trotzdem, dass Ihnen ein wichtiger Teil der Dynamik entgeht. Ein Konflikt ist festgefahren. Ein Mitarbeiter reagiert völlig anders als erwartet. Sie geraten zwischen unterschiedliche Interessen oder möchten eine Entscheidung treffen, bei der es keine wirklich elegante Standardlösung gibt.

Dann hilft häufig nicht noch mehr allgemeines Wissen, sondern ein zweiter, erfahrener Blick auf den konkreten Fall.

In der Leadership-Supervision bringen Sie deshalb keine theoretische Übungsaufgabe mit, sondern Ihre tatsächliche Führungssituation. Gemeinsam betrachten wir die Beteiligten, Interessen und Dynamiken, mögliche eigene blinde Flecken und vor allem Ihre realistischen Handlungsoptionen.

Der PE-Club hilft Ihnen, möglichst viel selbst zu lösen. Die Leadership-Supervision beginnt dort, wo individuelle Komplexität einen externen Blick verdient.

Verstehen. Schmunzeln. Anwenden.

Führung ist eine ernsthafte Aufgabe. Das bedeutet für mich allerdings nicht, dass wir uns selbst dabei permanent ernst anschauen müssen.

In mehr als zwei Jahrzehnten Arbeit mit Menschen, Teams und Unternehmen habe ich erlebt, dass gute Entwicklung häufig dort beginnt, wo ein Zusammenhang plötzlich verständlich wird. Man erkennt sich selbst oder eine typische Situation wieder, muss vielleicht einen Moment schmunzeln – und sieht anschließend klarer, was man verändern kann.

Genau diesen Anspruch haben auch die Inhalte meiner Leadership-Welt. Fachlich fundiert, verständlich und nah genug am tatsächlichen Arbeitsalltag, damit aus einer guten Idee auch eine brauchbare Handlung wird.

Gute Führung beginnt nicht bei der Methode

Führungskräfte arbeiten mit Zielen, Aufgaben, Ergebnissen und Verantwortung. Gleichzeitig führen sie keine Organigramme, sondern Menschen.

Menschen unterscheiden sich darin, wie viel Orientierung sie benötigen, wie selbstständig sie arbeiten können, was sie motiviert, wodurch sie sich unter Druck gesetzt fühlen und wie sie auf Feedback, Konflikte oder Veränderungen reagieren. Deshalb kann dieselbe Führungsmethode bei zwei Mitarbeitern völlig unterschiedliche Wirkungen haben.

Gleich zu führen bedeutet deshalb nicht automatisch, fair oder wirksam zu führen. Gute Führung berücksichtigt den Menschen, die Aufgabe und die konkrete Situation – ohne darüber die Anforderungen des Unternehmens aus den Augen zu verlieren. Für mich ist das kein Gegensatz.

 

Human First ist nicht Business Second.

Menschen besser zu verstehen kann gerade deshalb zu besseren Ergebnissen führen, weil Führung dadurch präziser wird.

Führung weiterentwickeln –
auf dem Weg, der zu Ihrer Situation passt

Vielleicht möchten Sie zunächst ein konkretes Führungsthema selbst bearbeiten und Ihr Handwerkszeug erweitern. Dann ist der PE-Club der richtige Einstieg.

Vielleicht stehen Sie bereits mitten in einer schwierigen Situation und möchten mit einem erfahrenen Sparringspartner herausarbeiten, was gerade wirklich passiert und welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Dann schauen Sie sich die Leadership-Supervision an.

Beides folgt demselben Gedanken:

So viel Selbstständigkeit wie möglich. So viel Sparring wie nötig.

Frank Max
Coach · Autor · Supervisor
www.frank-max.com

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