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Vorannahmen bei Konfliktlösung


Hütchenspiel - Geld machen mit Vorannahmen

Konfliktlösung und -vermeidung kann so einfach sein. Zum Beispiel indem wir aufhören, passiv-aggressiv davon auszugehen, dass der andere schon Bescheid weiß und ihn seine Erfahrungen selbst sammeln lassen. Oder notwendige Informationen freiwillig "rausrücken", denn "Gefahr erkannt Gefahr gebannt" gilt nur, wenn die Gefahr auch bekannt ist.


Stell Dir vor, Du bist im Urlaub, in Australien, am Strand und schnorchelst im Meer. Ein paar Einheimische sitzen unter Palmen, trinken ein Bier und prosten Dir zu.

Was, wenn die gerade gewettet haben, wer Dich zuerst frisst, ein Hai oder ein Leistenkrokodil ? Die es nämlich beide gibt an diesem Strandabschnitt. Was auch erklärt, warum die Ortskundigen nicht im Wasser sitzen, sondern im Schatten der Bäume. Das dürfte also irgendwo zwischen "miese Nummer" und "schlecht gelaufen" enden. Was wir in dieser Situation alle nachvollziehen können, vergessen wir gerne in anderen Kontexten.

Vorannahmen bei der Konfliktlösung können diese dagegen stark beeinträchtigen: Herrschaftswissen verhindert Konfliktlösung Mancherorts spielt Macht eine sehr große Rolle. Wissen wird nicht geteilt, damit die Schwarmintelligenz bessere Ergebnisse erzielen kann, sondern verteidigt und anderen vorenthalten. Schadenfreude statt Konfliktlösung Manch einer, der/dem meist selbst einmal übel mitgespielt wurde, behält wichtige Informationen für sich und erfreut sich daran, wenn andere - meist "die Neuen" auch auf die Nase fallen. "Ein bisschen Schwund ist halt immer" (hörte ich selbst mal vor vielen Jahren in solch einer Situation). Gleichgültigkeit statt Konfliktlösung Und dann gibt es noch diejenigen, denen alle und alles drumherum egal ist. "Nur nicht auffallen", "immer schön raushalten", "tue nichts Gutes, dann geschieht Dir nichts Böses" denkend stehen sie emotional und faktisch unbeteiligt daneben, wenn andere sich in die Nesseln setzen oder gar in Gefahr begeben. Um uns vor unliebsamen Überraschungen zu schützen sollten wir von Folgendem ausgehen: Dass wir von nichts ausgehen können. Stattdessen sollten wir in der Konfliktlösung in Erfahrung bringen, was es zu wissen gibt und erst dann unsere Entscheidungen treffen. Ebenfalls sollten wir im Umgang mit Menschen davon ausgehen, dass diese eher nicht über alle erforderlichen Informationen verfügen, um die Entscheidung zu treffen oder das Verhalten an den Tag zu legen, das uns am sinnvollsten erscheint oder das wir erwarten. Weil diese eben gerade nicht über alle erforderlichen Informationen verfügen. Zum einfach | machen merke Dir einfach: Das Wissen das Du hast, kannst Du getrost und mit heiler Haut nach Hause tragen. Liebe Grüße aus Düsseldorf, Frank Max, Coach, Autor, einfach|MACHER www.Frank-Max.com


 
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