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Lösungsorientiert denken für Anfänger


immer schön lösungsorientiert denken - Kind denkt an Süßigkeiten

Die Evolution hat unser Gehirn zum Spezialisten für Problemerkennung gemacht. Leider lernen die meisten von uns nicht, wie man im Bedarfsfall in den Modus lösungsorientiert denken umschaltet. Dabei ist das ganz leicht, wenn man weiß, wie man es einfach | machen kann. So klappt’s!

Gestatten? Dein Gehirn, Fachidiot für Problemsuche! Wusstest Du, dass Dein Hirn in Deine beiden Handflächen passt, etwas mehr als ein Kilo wiegt und drinnen eine Richtgeschwindigkeit von etwas mehr als 300 KM/h gilt? Unten liegen die Lebenserhaltungssysteme, hinten die Bewegung, vorne die Persönlichkeit, mittendrin wird fröhlich gedacht und neuerdings „Sorgen gemacht“ und zwischendrin wird überall lustig kreuz und quer vernetzt. Dein Gehirn verarbeitet die Wahrnehmungen Deiner fünf Sinne und, sozusagen als sechster Sinn, zieht es selbsttätig Schlüsse aus dem, was an Sinneseindrücken hereinkommt. Bis vor kurzem war seine Aufgabe nicht die Schnitzel- oder Schnäppchen-Jagd, sondern die Mammut-Jagd bzw. das Überleben derselben bis zur Rückkehr in die Höhle oder Hütte. Darum hat sich unser Oberstübchen darauf spezialisiert, Gefahren und Probleme zu erkennen. Eigentlich ganz praktisch, wenn es nur beizeiten damit aufhören könnte. Dabei lassen sich Probleme nicht lösen, wenn wir hysterisch herumrennen, mit den Armen wedeln und schreien „O Gooooott, das ist das Endeeeeee!“ oder in der Bahn allen Mitreisenden mit Verschwörermine zuraunen „Psst, ich habe ein Problem!“ - lösungsorientiert denken? Fehlanzeige ! Um Probleme zu lösen, muss man lösungsorientiert denken Leben im Hier und Jetzt ist dann schön und gut, wenn alles gut und schön ist. Nicht, wenn man grad in der Patsche sitzt. Dann gilt es in einem ersten Schritt, so schnell wie möglich eine Lösung für das akute Problem zu finden. Ganz gewitzte Zeitgenossen lassen einen zweiten Schritt folgen, mit dem sie verhindern, dass das Problem erneut auftritt. Die besten Lösungen wurden übrigens nicht per Zufall mitten in einem Problem oder einer Krise gefunden, sondern in ruhigen Zeiten ausgetüftelt und warteten als "Plan B“ darauf, eines Tages genutzt zu werden. Es ist also kein Wunder, dass damals allenfalls halbgare Lösungen rund um die Corona-Pandemie verbreitet wurden. Es steckten ja schließlich alle zusammen bis zur Nase drin. „Nach der Pandemie ist vor der Pandemie“ und hoffentlich werden irgendwann Konzepte entwickelt, wie im Wiederholungsfall die Verbreitung verhindert, die Versorgung sichergestellt und die Behandlung und Vorsorge aufgestellt werden müssen, damit man künftig mit sinnvollen und gezielten Maßnahmen reagieren kann. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Auf mich hört ja keiner. Dabei habe ich schon vor 20 Jahren gesagt, dass die Bundeswehr in - dann sinnvoll weltweit operierende - Feldlazarette umorganisiert werden sollte. Dann wären wir in ein paar Wochen mit Impfen durchgewesen und hätten a) der Welt was gutes und b) etwas gegen unseren schlechten Ruf tun können. Dann bräuchten wir auch keine teuren Hubschrauber, die doch nicht fliegen und keiner fängt einen Krieg mit uns an, weil alle uns mit unseren tollen Feldlazaretten als Verbündeten haben wollen. Aber für die Politik bin ich halt nicht problemorientiert genug :-) So trainierst Du Dein Oberstübchen lösungsorientiert zu denken Wenn alle anderen in der Knoppers-Pause oder beim Kaffeeklatsch die immer gleichen Schauergeschichten aufwärmen und gut durchkauen, schaltest Du auf Durchzug und denkst Dir Lösungen aus. Egal, ob realistisch, abgehoben oder total verrückt. Hauptsache Du beteiligst Dich nicht am Problem-Denken, sondern denkst an Lösungen. Wer das wie genau umsetzen soll oder woher das Geld kommen soll ist zunächst einmal egal. Es geht im ersten Schritt darum, sich Lösungen auszudenken. So nach dem Motto: „wenn man zwei Pommes auf die Majo legt bleibt nicht so viel Majo am Papier kleben“. Oder „wenn man die Schuhe auszieht, BEVOR man das Haus verlässt, werden sie nicht schmutzig und man muss weniger putzen (Haus UND Schuhe :)“ - oder halt „Bundes-Lazarett statt BundesWER?“. Sobald Du Dich dabei erwischst, dass Du anfängst, lösungsorientiert zu denken, kannst Du die zweite Stufe zünden. Dann feilst Du so lange an der Lösung, bis sie wirklich funktioniert, bezahlbar ist, andere sie haben wollen usw. Du wirst sehen, das macht nicht nur jede Menge Spaß, das versaut den Problem-Wiederkäuern auch den Tag und treibt sie in die Flucht. Wie wäre es gar mit einem Problemlöser-Club? Bewerbungen bitte über meine Webseite!

Liebe Grüße aus Düsseldorf, Frank Max, Coach, Autor, Einfach | Macher www.Frank-Max.com

 

Keyvisual - Mädchen (c) sundikova @ Getty Images - Süßigkeiten (c) PADA Images @ CanvaPro

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