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Chemische Stressoren – Manchmal macht nicht die Dosis das Gift


junge Frau sitzt vor Tafel der chemischen Elemente - Keyvisual für Beitrag chemische Stressoren

Chemische Stressoren sind Substanzen, die aus unserer Umwelt stammen und die auf unseren Körper einwirken können, was manchmal zu negativen Gesundheitseffekten führt. Diese Substanzen können überall sein – in der Luft, die wir atmen, im Wasser, das wir trinken, in den Lebensmitteln, die wir essen, oder in Produkten, die wir täglich verwenden.


Ein paar Beispiele für chemische Stressoren:

1.    Luftverschmutzung: Abgase von Autos, Industrieemissionen oder Rauch von Zigaretten enthalten Schadstoffe wie Kohlenmonoxid oder Feinstaub, die unsere Lunge belasten und Atemprobleme verursachen können.

2.    Schadstoffe im Wasser: Chemikalien wie Blei oder Pestizide können ins Wasser gelangen und sind schädlich, wenn wir sie aufnehmen.

3.    Rückstände in Lebensmitteln: Manchmal bleiben Chemikalien wie Pestizide oder Antibiotika auf Obst, Gemüse oder in Fleischprodukten zurück und können in unseren Körper gelangen, wenn wir diese Lebensmittel essen.

4.    Haushaltschemikalien: Reinigungsmittel, Farben oder Kosmetika enthalten oft Chemikalien, die Hautreizungen verursachen oder auf lange Sicht andere Gesundheitsprobleme hervorrufen können.


Diese chemischen Stressoren können verschiedene Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Einige können sofortige Reaktionen wie Hautausschlag oder Atemprobleme verursachen. Andere können langfristige Effekte haben und das Risiko für Krankheiten wie Krebs erhöhen oder unser Hormonsystem stören.

 

Und hier einige Tipps, wie Du Dich gegen chemische Stressoren schützen kannst:

1.    Frische Luft: Lüfte regelmäßig Deine Wohnung oder Dein Haus, um die Luft sauber zu halten. Vermeide es, in geschlossenen Räumen zu rauchen oder lass es ganz sein.

2.    Wasserfilter: Überlege dir, einen Wasserfilter zu benutzen, falls Du besorgt bist, dass Dein Leitungswasser verunreinigt sein könnte.

3.    Bio-Lebensmittel: Iss, wo es geht, Bio-Lebensmittel. Diese sind oft weniger mit Pestiziden belastet als konventionell angebaute Produkte.

4.    Haushaltschemikalien reduzieren: Verwende natürliche Reinigungsmittel wie Essig oder Backpulver statt aggressiver Chemikalien für den Haushalt.

5.    Auf Inhaltsstoffe achten: Schau bei Kosmetika und Pflegeprodukten auf die Inhaltsstoffe und wähle Produkte mit weniger Chemikalien und Zusatzstoffen.

6.    Plastik vermeiden: Benutze weniger Plastik, besonders bei Lebensmitteln, da aus manchen Plastikarten Chemikalien ins Essen übergehen können.

7.    Richtig heizen und kochen: Achte darauf, dass beim Heizen und Kochen mit Gas keine schädlichen Gase entstehen. Eine gute Belüftung in der Küche ist wichtig.

8.    Pflanzen im Haus: Zimmerpflanzen können helfen, die Luft zu reinigen und Schadstoffe zu reduzieren.

9.    Informiert bleiben: Halte Dich über Umweltthemen auf dem Laufenden und unterstütze Maßnahmen für eine saubere Umwelt.

 

Du willst eigentlich gar nicht noch mehr über Stressoren erfahren, sondern lieber lernen, Deinen Stress in den Griff zu bekommen? Oder ein persönliches Resilienz Programm entwickeln, das Deine Widerstandskräfte gegen Stress erhöht? Dann schau Dir mal das an:


 

Nächstes und letztes Thema in der Beitragsreihe „Stressoren“ sind die digitalen Stressoren. Bis nächste Woche!

 

 

Herzliche Grüße aus Düsseldorf,

Frank Max

Coach, Autor, einfachMACHER

 

keyvisual © ismagilov @ Getty Images

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