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Burnout-Phase 2: Wenn „Ich mache noch ein bisschen mehr“ zur Dauerstrategie wird

Autorenbild: Frank Max
Frank Max
12. Juli 2024
8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 19. Sept.

Burnout Phase 2: verstärkter Einsatz

Der Schreibtisch ist voll, zwei Termine drängen und eine Aufgabe dauert länger als geplant. "Was machen vernünftige, verantwortungsbewusste Menschen in solchen Situationen?"

Sie legen eine Schippe drauf. Sie bleiben etwas länger, verschieben die Pause, übernehmen die Aufgabe lieber selbst und beantworten am Abend noch schnell die E-Mail, damit morgen wenigstens eine Baustelle weniger wartet.


Und das Ärgerliche daran ist: Diese Strategie funktioniert zunächst.

Genau darin steckt die interessante Dynamik der zweiten Burnout-Phase nach Herbert J. Freudenberger und Gail North. Mit dem 'verstärkten Einsatz' beschrieben sie eine Entwicklung, bei der steigende Anforderungen zunehmend mit noch mehr persönlicher Leistung beantwortet werden. Die Arbeitsmenge wächst, der eigene Einsatz wächst mit – und weil dadurch tatsächlich vieles weiterhin funktioniert, gibt es zunächst wenig Anlass, diese Strategie infrage zu stellen.


Viele Überstunden allein bedeuten allerdings noch keinen Burnout. Das Zwölf-Phasen-Modell ist kein Diagnoseverfahren und auch keine zwangsläufige Abfolge. Spannend wird Phase 2 dort, wo „Ich mache vorübergehend mehr“ langsam zu „Anders bekomme ich es gar nicht mehr hin“ wird.



Das Wichtigste in Kürze

Burnout-Phase 2 wird im Modell von Freudenberger und North als 'verstärkter Einsatz' beschrieben. Typisch sind zunehmende Mehrarbeit, die Übernahme zusätzlicher Aufgaben, Schwierigkeiten beim Delegieren und das Gefühl, vieles selbst erledigen zu müssen.

Das Problem daran ist nicht eine einzelne intensive Arbeitsphase. Mehr Einsatz kann kurzfristig sogar ausgesprochen wirksam sein. Kritischer wird es, wenn Mehrarbeit zur normalen Antwort auf dauerhaft zu viel Arbeit wird und die notwendige Erholung immer weiter nach hinten rutscht.

Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger: „Arbeite ich gerade viel?“ Hilfreicher ist: „Ist mein zusätzlicher Einsatz noch eine vorübergehende Lösung – oder hält er inzwischen ein Arbeitssystem am Laufen, das ohne meine ständige Mehrleistung nicht mehr funktioniert?“



Was Freudenberger und North mit Phase 2 beschrieben

Im historischen Zwölf-Phasen-Modell folgt auf den zunehmenden inneren Beweis- und Leistungsdruck der ersten Phase eine Verstärkung des tatsächlichen Einsatzes. Aufgaben werden ungern abgegeben, die Arbeitsgeschwindigkeit steigt und zusätzliche Arbeit wird bereitwillig übernommen. In der späteren Darstellung des Modells taucht dabei auch das Gefühl auf, besonders viel selbst erledigen zu müssen.

Wichtig bleibt dieselbe Einschränkung wie bei allen zwölf Phasen: Das ist eine Beschreibung eines möglichen Entwicklungsmusters und keine medizinische Feststellung, dass jemand mit vielen Überstunden automatisch „Burnout-Stufe 2“ erreicht hätte.



Die gefährlich einfache Gleichung: Mehr Problem = mehr Einsatz

Wenn die Aufgabenmenge steigt, liegt eine Lösung geradezu auf der Hand, mehr arbeiten:


"Der Tag reicht nicht?" Früher anfangen.

"Die Präsentation wird nicht fertig?" Mittagspause kürzen.

"Der Kollege fällt aus?" Seine Aufgaben eben mit übernehmen.

"Der Kunde braucht dringend noch etwas?" Dann geht es heute Abend weiter.


Für eine begrenzte Zeit ist daran wenig Geheimnisvolles. Wir können kurzfristig zusätzliche Ressourcen mobilisieren. Eine wichtige Deadline, ein Jahresabschluss, eine Messe oder ein unerwarteter Personalengpass darf einen Arbeitstag auch einmal länger machen.

Schwierig wird die Sache, wenn eine vorübergehende Notlösung unbemerkt zum normalen Betriebsmodell wird.

Dann verändert sich nämlich nicht mehr die Arbeitsmenge.

Der Mensch versucht stattdessen dauerhaft, sich selbst an eine zu große Arbeitsmenge anzupassen.



Warum Überstunden zunächst tatsächlich funktionieren

Das macht Phase 2 psychologisch besonders tückisch. Nehmen wir an, Sie haben Arbeit für zehn Stunden, aber nur acht Stunden Zeit. Sie arbeiten zwei Stunden länger – und plötzlich ist das Problem gelöst.

Die Präsentation ist fertig. Der Kunde zufrieden. Die Liste kleiner.

Ihr Gehirn bekommt damit einen ziemlich überzeugenden Beweis geliefert: Mehr Einsatz hilft.

Am nächsten Tag passiert etwas Ähnliches. Also wiederholen Sie die Strategie. Vielleicht gibt es dafür sogar Anerkennung. Sie gelten als belastbar, zuverlässig und lösungsorientiert. Der Satz „Auf Sie kann man sich wenigstens verlassen“ klingt schließlich erheblich schöner als „Wir haben offenbar dauerhaft mehr Arbeit als vernünftigerweise in Ihren Arbeitstag passt.“

So kann aus einer erfolgreichen kurzfristigen Lösung allmählich eine ziemlich ungünstige Langzeitstrategie werden.



Wann zusätzliche Arbeit ihre Wirkung verliert

Ein Arbeitstag ist allerdings kein Drucker, bei dem man lediglich mehr Papier nachlegt und dadurch unbegrenzt mehr Seiten bekommt.

Mit zunehmender Arbeitsdauer entsteht Ermüdung. Aufmerksamkeit und andere kognitive Leistungen können nachlassen, während gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit von Fehlern steigt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin weist darauf hin, dass über den Arbeitstag Ressourcen verbraucht werden, Müdigkeit zunimmt und bei langen Arbeitszeiten die Aufmerksamkeit sinken kann. Außerdem benötigen längere und intensivere Belastungen mehr Erholungszeit.


Damit entsteht ein unangenehmer Mechanismus: Um dieselbe Leistung aufrechtzuerhalten, kann mehr Anstrengung notwendig werden. Gleichzeitig verkürzt zusätzliche Arbeitszeit genau die Zeit, in der sich diese Beanspruchung wieder zurückbilden könnte.

Aus „Ich arbeite länger, damit ich alles schaffe“ kann dann irgendwann „Ich brauche länger, weil ich schon lange zu viel arbeite“ werden.

Das ist kein Naturgesetz für jede Überstunde. Aber es ist ein guter Grund, Arbeitsleistung nicht ausschließlich in Anwesenheitsstunden zu messen.



Unersetzlichkeit als Stressverstärker

Ein weiteres Merkmal dieser Phase ist das Gefühl, Dinge besser selbst erledigen zu müssen.

Dafür gibt es manchmal sogar gute Gründe. Vielleicht kennen nur Sie einen bestimmten Kunden. Vielleicht besitzt tatsächlich niemand sonst Ihre Erfahrung. Vielleicht wurde Personal abgebaut, Verantwortlichkeiten sind schlecht verteilt oder ein Kollege ist noch nicht eingearbeitet.

„Ich muss das selbst machen“ ist also keineswegs automatisch eine irrationale Vorstellung.


Die wichtigere Frage lautet: "Ist die Unersetzlichkeit vorübergehend – oder ist sie inzwischen Teil Ihres Arbeitsalltags geworden?"

Wenn jede Delegation mehr Kontrolle erzeugt als Entlastung, Aufgaben nach kurzer Zeit wieder bei Ihnen landen und Urlaub nur funktioniert, solange Sie telefonisch erreichbar bleiben, besitzt die vermeintliche Unersetzlichkeit einen hohen Preis.

Man kann nämlich gleichzeitig ausgesprochen wichtig für einen Betrieb und ausgesprochen erschöpft sein. Das eine schützt leider nicht zuverlässig vor dem anderen.



Der Feierabend, der nur noch im Kalender existiert

Offiziell endet Ihr Arbeitstag vielleicht um 17.30 Uhr.

Um 17.42 Uhr beantworten Sie nur noch schnell eine Nachricht.

Um 18.15 Uhr fällt Ihnen beim Kochen ein, dass die Kalkulation morgen noch angepasst werden muss.

Um 20.03 Uhr schauen Sie kurz nach, ob der Kunde inzwischen geantwortet hat.

Und um 22.10 Uhr erklären Sie sich völlig korrekt, dass Sie selbstverständlich längst Feierabend haben.

Der Feierabend hat in solchen Situationen ein kleines Zuständigkeitsproblem: Die Uhr weiß bereits davon. Der Kopf wurde offenbar nicht informiert.

Das Problem ist dabei nicht jede einzelne berufliche Nachricht am Abend. Für manche Berufe gehören flexible Zeiten oder Erreichbarkeit zur Realität. Interessant wird vielmehr, ob es noch zuverlässig Zeiträume gibt, in denen Arbeit tatsächlich endet – zeitlich und gedanklich.

Denn Erholung beginnt nicht automatisch in dem Moment, in dem keine Arbeitszeit mehr aufgeschrieben wird.



Woran Sie Dauer-Mehrarbeit erkennen können

Auch hier brauchen Sie keinen Burnout-Selbsttest. Schauen Sie lieber auf die Entwicklung der vergangenen Wochen und Monate.


Woran Sie Dauer-Mehrarbeit erkennen können

Auch hier brauchen Sie keinen Burnout-Selbsttest. Schauen Sie lieber auf die Entwicklung der vergangenen Wochen und Monate.





Sind Überstunden noch die Ausnahme für besondere Situationen – oder inzwischen eingeplant, obwohl offiziell niemand sie einplant?



Übernehmen Sie regelmäßig zusätzliche Aufgaben, obwohl Ihre vorhandene Arbeitsmenge bereits voll ist?



Fällt es Ihnen schwer, etwas abzugeben, weil Sie davon ausgehen, es selbst schneller oder besser erledigen zu können?



Verschieben Sie Pausen, Feierabend oder freie Tage immer wieder, weil „nur noch diese eine Sache“ fertig werden muss?



Würde Ihre normale Arbeitswoche überhaupt noch funktionieren, wenn Sie tatsächlich nur Ihre vereinbarte beziehungsweise ursprünglich vorgesehene Arbeitszeit einsetzen würden?

Die letzte Frage finde ich besonders interessant.

Denn manchmal zeigt sie sehr schnell, ob das Problem wirklich mangelnde persönliche Effizienz ist – oder schlicht zu viel Arbeit.

Die letzte Frage finde ich besonders interessant.

Denn manchmal zeigt sie sehr schnell, ob das Problem wirklich mangelnde persönliche Effizienz ist – oder schlicht zu viel Arbeit.



Mehr Arbeitszeit bedeutet nicht automatisch mehr Leistungsfähigkeit

Die arbeitswissenschaftliche Forschung ist an diesem Punkt erfreulich unromantisch.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beschreibt, dass mit zunehmender Arbeitsdauer Ermüdung steigt und kognitive Leistung, insbesondere Aufmerksamkeit, sinken kann. Längere Arbeitszeiten stehen außerdem mit mehr Fehlhandlungen und einem höheren Unfallrisiko in Zusammenhang. Gleichzeitig wächst bei längerer und intensiverer Belastung der notwendige Erholungsbedarf, während ausgerechnet die verfügbare Erholungszeit kleiner wird.


Die BAuA beschreibt in ihrer arbeitswissenschaftlichen Aufbereitung sogar eine mögliche „Erholschuld“: Werden Belastungsfolgen über längere Zeit nicht ausreichend durch Erholung ausgeglichen, kann sich ein Erholungsdefizit aufbauen. Je länger und intensiver die Belastung ausfällt, desto mehr Erholung wird anschließend benötigt.


Das bedeutet nicht, dass ab Stunde 8 plötzlich niemand mehr vernünftig arbeiten kann. Tätigkeit, Belastungsintensität, Pausen, individuelle Voraussetzungen und viele weitere Faktoren spielen eine Rolle.

Aber die einfache Rechnung mehr Stunden = proportional mehr Leistung

ist biologisch und arbeitswissenschaftlich zu hübsch, um zuverlässig wahr zu sein.

Manchmal ist zusätzliche Zeit tatsächlich nötig. Sie besitzt nur keinen eingebauten Schutz davor, dass wir mit fortschreitender Ermüdung irgendwann mehr Zeit benötigen, um weniger konzentriert dasselbe Problem zu bearbeiten.



Wie Sie den Kreislauf früher unterbrechen können

Wenn Menschen bemerken, dass sie ihre Arbeit kaum noch schaffen, versuchen sie häufig zuerst, effizienter zu werden: eine bessere To-do-Liste, raffiniertere Prioritäten, konzentrierteres Arbeiten oder noch schneller beantwortete E-Mails.


Das kann durchaus sinnvoll sein, solange tatsächlich die Arbeitsweise das Problem ist. Wenn die Arbeitsmenge jedoch dauerhaft größer ist als die verfügbare Zeit, löst höhere Geschwindigkeit das Grundproblem nicht. Sie macht Sie zunächst lediglich zu einem schnelleren Teilnehmer in einem Rennen, dessen Ziellinie regelmäßig nach hinten verschoben wird.


Deshalb würde ich in dieser Phase mit einer anderen Frage beginnen:

„Welche Arbeit müsste verschwinden, verschoben, vereinfacht oder von jemand anderem übernommen werden, damit meine normale Arbeitszeit wieder ausreichen könnte?“

Anders gesagt: Fragen Sie nicht zuerst, wie Sie noch mehr schaffen können, sondern was sich an der Menge verändern muss.


Probieren Sie diese Frage einmal ganz konkret an Ihrer nächsten übervollen Woche aus. Suchen Sie nicht nach zehn Optimierungen, sondern nach genau einer Aufgabe, die Sie streichen, verschieben, vereinfachen oder abgeben können.

Wenn Ihnen bereits dieser eine Schritt völlig unmöglich erscheint, haben Sie möglicherweise etwas Wichtiges über Ihre aktuelle Belastung gelernt.



Wann fachliche Abklärung sinnvoll ist

Wenn Erschöpfung, deutliche Schlafprobleme, starke Ängste, depressive Beschwerden, körperliche Symptome oder spürbare Einschränkungen im Alltag anhalten, zunehmen oder Sie deutlich belasten, sollten Sie nicht versuchen, daraus selbst eine Burnout-Phase abzuleiten. Solche Beschwerden können auch andere körperliche oder psychische Ursachen haben; das 12-Phasen-Modell ist kein Diagnoseinstrument. Besprechen Sie die Situation deshalb mit einem Arzt, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker für Psychotherapie.



Wenn Sie jetzt etwas verändern möchten

Wenn Sie sich in diesem Artikel wiedererkennen, geht es vermutlich nicht in erster Linie darum, noch effizienter zu werden, sondern ehrlicher zu prüfen, ob Ihre aktuelle Arbeitsmenge überhaupt noch zu einem gesunden Alltag passt. Genau darin liegt häufig der entscheidende Unterschied zwischen einer vorübergehend intensiven Phase und einer Dauerentwicklung, bei der Mehrarbeit langsam zum Normalzustand wird.


Wenn Sie zunächst selbst weiter sortieren möchten, finden Sie auf meinen Anti-Stress-Ressourcen weitere Informationen und praktische Hilfen zu Stress, Erschöpfung und innerem Dauerbetrieb.


Wenn Sie dagegen merken, dass Sie sich mit Ihren Überstunden, Ihrer Arbeitsmenge oder Ihrem inneren Antreiber im Kreis drehen und nicht recht wissen, wie Sie die Situation sinnvoll verändern können, können wir das in meiner Stress-Sprechstunde gemeinsam sortieren. Dabei geht es nicht darum, Ihnen irgendeine Burnout-Phase anzukleben, sondern Ihre aktuelle Belastung nüchtern anzuschauen und herauszufinden, was jetzt tatsächlich hilfreich wäre.


Stress-Sprechstunde




Häufige Fragen zu Burnout-Phase 2


Was bedeutet Burnout-Phase 2?

Im Zwölf-Phasen-Modell von Freudenberger und North wird die zweite Phase als „verstärkter Einsatz“ beschrieben. Gemeint sind unter anderem zunehmende Mehrarbeit, die Übernahme zusätzlicher Aufgaben, hohes Arbeitstempo und Schwierigkeiten beim Delegieren. Die Phase ist keine medizinische Diagnose.


Sind viele Überstunden ein Zeichen für Burnout?

Nicht automatisch. Überstunden können zeitweise aus betrieblichen, saisonalen oder persönlichen Gründen entstehen. Auffälliger wird ein Muster, wenn Mehrarbeit dauerhaft notwendig erscheint, Erholungszeiten immer weiter zurückgehen und gleichzeitig Erschöpfung oder andere Beschwerden zunehmen.


Warum kann mehr Arbeit irgendwann zu weniger Leistung führen?

Mit zunehmender Arbeitsdauer entstehen Ermüdung und Erholungsbedarf. Die BAuA beschreibt unter anderem eine Abnahme der Aufmerksamkeit bei langen Arbeitstagen sowie ein steigendes Risiko für Fehlhandlungen. Wie stark dieser Effekt ausfällt, hängt allerdings von Tätigkeit, Belastung, Pausen und weiteren Faktoren ab.


Ist es problematisch, wenn ich ungern delegiere?

Nicht zwangsläufig. Bei manchen Aufgaben ist es sinnvoll, sie selbst zu erledigen. Interessant wird es, wenn praktisch nichts mehr abgegeben werden kann, weil Kontrolle, Qualitätsanspruch oder das Gefühl der Unersetzlichkeit jede Entlastung verhindern.


Muss auf Phase 2 automatisch Phase 3 folgen?

Nein. Das Modell beschreibt keine zwingende Abfolge. Phase 3 – die Vernachlässigung eigener Bedürfnisse – ist eine mögliche weitere Entwicklung innerhalb des historischen Modells, aber kein vorhergesagter nächster Schritt für einen einzelnen Menschen.


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Herzliche Grüße aus Düsseldorf

Frank Max | Coach & Heilpraktiker für Psychotherapie

Über Frank Max

Frank Max arbeitet seit 2006 als Coach mit Menschen, die beruflich oder persönlich stark gefordert sind und häufig lange funktionieren, bevor sie ihre eigene Belastung ernst nehmen. Seit 2010 ist er Heilpraktiker für Psychotherapie. In seinen Artikeln verbindet er psychologische Einordnung mit verständlicher Alltagssprache und konkreten Möglichkeiten, Belastung früher wahrzunehmen und wieder mehr Klarheit und Handlungsfähigkeit zu gewinnen.


Hinweis

Dieser Artikel dient der Information, Orientierung und Sensibilisierung. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung, psychotherapeutische Diagnostik oder notwendige Behandlung. Die zwölf Burnout-Phasen nach Freudenberger und North sind ein historisches Orientierungsmodell und kein Instrument zur Selbstdiagnose.


Quellen

Herbert J. Freudenberger; Gail North: „Women’s Burnout: How to Spot It, How to Reverse It, and How to Prevent It“. Doubleday, 1985.

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: „Lange Arbeits- und arbeitsgebundene Zeiten“, Handbuch Gefährdungsbeurteilung, Arbeitszeitgestaltung, Stand 2026.

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: „Arbeitszeitgestaltung“, arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu Ermüdung, Erholung und Leistungsfähigkeit, 2026.

Kötter, J.; Entgelmeier, I.; Nold, J.: „Länge und Lage der Arbeitszeit: Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2023“. BAuA, 2024.

Vieten, L.; Brauner, C.: „(Keine) Zeit für Erholung? Repräsentative Zahlen der BAuA-Arbeitszeitbefragung zu Arbeitszeit, Erholung und Gesundheit“. BAuA, 2020.

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